Der Magnesiumspiegel wird üblicherweise mittels Blutuntersuchung bestimmt. Einige Experten weisen jedoch darauf hin, dass Magnesium hauptsächlich in Knochen und Weichgewebe gespeichert wird und nicht im Blutkreislauf zirkuliert. Daher liefern die Testergebnisse nicht immer ein vollständiges Bild. Häufige Anzeichen eines Magnesiummangels sind Muskelzuckungen, Taubheitsgefühle, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Herzrasen. Da diese Symptome viele Ursachen haben können, ist von einer Selbstdiagnose abzuraten. Bei anhaltenden Beschwerden sollte man sich an einen qualifizierten Arzt wenden, um geeignete Untersuchungen und eine Abklärung zu besprechen.
Ein gesunder Magnesiumspiegel beginnt oft mit einer ausgewogenen Ernährung. Zu den von Natur aus magnesiumreichen Lebensmitteln zählen grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und bestimmte Obstsorten. Der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel und die Begrenzung des Konsums von Koffein und Alkohol können ebenfalls zu einem besseren Mineralstoffgleichgewicht beitragen. Manche Menschen greifen zu Magnesiumpräparaten, diese sollten jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater eingenommen werden, da Wechselwirkungen mit Medikamenten oder bestehenden Erkrankungen auftreten können. Magnesium ist zwar für das allgemeine Wohlbefinden unerlässlich, der individuelle Bedarf ist jedoch unterschiedlich. Eine nährstoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Behandlung zugrunde liegender gesundheitlicher Probleme tragen wesentlich zu einem optimalen Magnesiumhaushalt bei.