Er trat in den Sturm hinaus, sein Mantel war sofort durchnässt, seine Schuhe platschten im seichten Wasser, als er die Stufen hinaufstieg. Er klingelte. Der Klang hallte im Gebäude wider, als ob es von Bedeutung wäre.
Eine Nonne öffnete die Tür. Ihr Gesicht spiegelte die stille Geduld einer Frau wider, die schon zu viel gesehen hatte.
„Ja?“, fragte sie sanft.
„Es tut mir leid“, begann Richard mit verlegener Stimme. „Ich … ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich habe nur das Schild gesehen.“
Sie musterte ihn einen Moment lang, dann trat sie beiseite. „Komm rein, bevor du dir eine Lungenentzündung holst“, sagte sie.
Drinnen roch es nach Zitronenreiniger und etwas leicht Süßem – vielleicht Haferflocken. Der Flur war warm, erleuchtet von alten Lampen, und irgendwo weiter hinten im Gebäude weinte ein Baby kurz, bevor es beruhigt wurde. Richard wischte sich den Regen aus dem Gesicht und versuchte, sich wieder an das Atmen zu erinnern.
„Ich bin Richard Miller“, sagte er.
„Schwester Catherine“, antwortete die Nonne. „Sind Sie hier, um zu spenden? Oder um sich ehrenamtlich zu engagieren?“
Richard schluckte. „Ich habe meine Frau verloren. Wir hatten nie Kinder. Ich … ich habe keinen Plan.“
Schwester Catherines Gesichtsausdruck wurde weicher, doch sie hatte kein Mitleid mit ihm.
„Manchmal kommen Menschen ohne Plan hierher“, sagte sie leise. „Und dann wirkt Gott am besten.“
Richard wusste nicht mehr, was er glaubte. Er wusste nur, dass die Leere in ihm sich immer weiter ausbreitete.
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