Kleine Anpassungen können einen großen Unterschied machen:
- Setzen Sie sich eine Minute lang auf die Bettkante, bevor Sie aufstehen.
- Trinken Sie vorher ein kleines Glas Wasser, sofern Ihr Arzt dies genehmigt hat.
- Prüfen Sie die Wassertemperatur sorgfältig.
- Befeuchten Sie zunächst Ihre Füße und Hände, bevor Sie ganz in die Dusche steigen.
- Montieren Sie Haltegriffe und rutschfeste Matten.
- Duschen Sie nicht unmittelbar nach einer üppigen Mahlzeit.
- Wenn Sie in der Vergangenheit schon einmal ohnmächtig geworden sind, sollten Sie sich jemanden in der Nähe aufhalten.
Das Ziel ist Unabhängigkeit – nicht Einschränkung.
Baden sollte eine positive und stärkende Routine bleiben. Ziel ist es nicht, die Selbstständigkeit einzuschränken, sondern Gewohnheiten an die sich verändernden Bedürfnisse des Körpers anzupassen.
Ab 70 Jahren bergen die frühen Morgenstunden aufgrund des niedrigeren Blutdrucks und der verminderten Herz-Kreislauf-Reaktionsfähigkeit das höchste Risiko beim Duschen mit heißem Wasser. Die Wahl einer späteren Tageszeit und die Anpassung der Wassertemperatur sind einfache und wirksame Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.
Auf die Signale des Körpers zu hören und gezielte Anpassungen vorzunehmen, ist eine der wirksamsten Formen der Prävention im höheren Lebensalter.