Besser als Frikadellen – diese saftigen Hacksteaks mit Paprika backe ich sicher zweimal pro Woche

Ich beginne immer mit der Vorbereitung, denn bei Hackgerichten geht es später schnell. Die Paprika wasche ich gründlich, entferne Kerne und weiße Häute und schneide sie in sehr feine Würfel. Das ist wichtig, damit sie sich gut mit dem Hackfleisch verbinden und beim Braten nicht herausfallen. Die Zwiebel hacke ich ebenfalls fein, genauso wie den Knoblauch.

In eine große Schüssel gebe ich das Hackfleisch. Darauf kommen Senf, Eier und Paniermehl. Dann folgen Zwiebel, Knoblauch, Paprikawürfel, Petersilie und das Paprikapulver. Zum Schluss würze ich alles großzügig mit Salz und Pfeffer. Jetzt kommt der wichtigste Teil: das Vermengen. Ich nehme dafür am liebsten meine Hände. So spürt man sofort, ob die Masse zu trocken oder zu weich ist. Sie sollte gut zusammenhalten, aber nicht fest wie ein Teig sein. Falls sie zu trocken wirkt, hilft ein kleiner Schuss Milch oder Wasser.

Aus der Hackmasse forme ich flache Hacksteaks, etwas größer als klassische Frikadellen. Nicht zu dick, damit sie gleichmäßig garen, aber auch nicht zu dünn, damit sie saftig bleiben. Ich lege sie kurz beiseite und erhitze in einer großen Pfanne etwas Öl bei mittlerer Hitze.

Die Hacksteaks brate ich portionsweise. Sobald sie in der Pfanne liegen, fasse ich sie nicht sofort an. Sie brauchen Zeit, um eine schöne Kruste zu bilden. Nach etwa vier bis fünf Minuten wende ich sie vorsichtig. Auf der zweiten Seite brate ich sie ebenfalls goldbraun, reduziere dann die Hitze etwas und lasse sie noch ein paar Minuten ziehen, damit sie innen perfekt gar sind.

Schon beim Braten sieht man den Unterschied: Die Paprikastückchen sorgen für Farbe, der Senf für dieses leicht herzhafte Aroma, und die Oberfläche wird herrlich knusprig. Nach dem Braten lege ich die Hacksteaks kurz auf Küchenpapier, damit überschüssiges Fett abtropfen kann.

Abschluss – warum ich diese Hacksteaks so liebe

Diese Hacksteaks sind für mich der beste Beweis, dass man Klassiker nicht abschaffen muss, sondern einfach neu denken kann. Sie haben alles, was man an Frikadellen liebt – Saftigkeit, Würze, Sättigung – aber eben noch dieses gewisse Extra. Sie schmecken frisch aus der Pfanne genauso gut wie aufgewärmt am nächsten Tag. Man kann sie kalt essen, in Scheiben schneiden, aufs Brot legen oder als Patty für einen schnellen Burger verwenden.

Ich serviere sie am liebsten mit Kartoffelpüree oder Bratkartoffeln, manchmal auch nur mit einem frischen Salat. Und ganz ehrlich: Manchmal gibt es einfach Senf oder Ketchup dazu, fertig. Essen muss nicht kompliziert sein, um gut zu sein.

Tipps, Varianten und kleine Alltagsideen

Wer es etwas würziger mag, kann einen Teil des Senfs durch körnigen Senf ersetzen. Auch ein Hauch Chili oder geräuchertes Paprikapulver passt hervorragend. Statt Paprika funktionieren übrigens auch fein gewürfelte Zucchini oder Champignons – wichtig ist nur, dass sie sehr klein geschnitten sind.

Wenn Kinder mitessen, sind diese Hacksteaks ideal, weil sie mild, saftig und nicht scharf sind. Für Gäste kann man sie etwas kleiner formen und als Hacktäler servieren. Und falls etwas übrig bleibt: Am nächsten Tag schmecken sie fast noch besser.

Für mich gehören diese Hacksteaks inzwischen fest zum Alltag. Sie sind schnell gemacht, zuverlässig lecker und genau das, was man sich wünscht, wenn man aus ganz normalen Zutaten etwas richtig Gutes auf den Tisch bringen will. Genau deshalb backe – oder brate – ich sie sicher öfter als zweimal pro Woche.

För fullständiga tillagningssteg, gå till nästa sida eller klicka på Öppna-knappen (>), och glöm inte att DELA med dina Facebook-vänner.