Ohnmacht wird oft mit niedrigem Blutzucker oder Flüssigkeitsmangel in Verbindung gebracht, kann aber auch ein Anzeichen für ein Blutgerinnsel sein. Blockiert ein Blutgerinnsel den Fluss von sauerstoffreichem Blut zum Gehirn, kann es zu Schwindel oder Ohnmacht kommen. Wandert das Blutgerinnsel in die Lunge, können Atemwegsbeschwerden auftreten. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass ein Blutgerinnsel Ohnmacht verursachen kann. Dies kann zu einer Fehldiagnose führen.
Nummer 2. Müdigkeit.
Wenn ein Blutgerinnsel größer wird, laufen die körpereigenen Abwehrmechanismen auf Hochtouren, um es abzubauen. Dies kann viel Energie und Ressourcen verbrauchen und zu Müdigkeit führen. Selbst nach dem Schlafen kann man sich noch müde und schwach fühlen. Unerklärliche Müdigkeit kann ein Anzeichen für ein Blutgerinnsel sein, insbesondere wenn Schmerzen, Schwellungen und Rötungen im betroffenen Bereich auftreten.
Nummer 1. Keine Symptome.
Bei etwa der Hälfte der Fälle von Blutgerinnseln im Bein treten keine Symptome auf, bis sich das Gerinnsel löst und in die Lunge gelangt. Ärzte haben nur ein begrenztes Zeitfenster, um das Gerinnsel zu behandeln oder zu entfernen, bevor es zu lebensbedrohlichen Folgen wie einer Lungenembolie kommt.
Welche Symptome treten bei einer Lungenembolie auf?
Dazu gehören niedriger Sauerstoffgehalt im Blut, Kurzatmigkeit, schneller Herzschlag, Schmerzen in der Brust, leichtes Fieber und niedriger Blutdruck.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, sobald mehrere Symptome auftreten. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, können Behandlungen wie Antikoagulanzien und Thrombolytika verabreicht werden, die das Blutgerinnsel auflösen können, bevor es ernsthaften Schaden anrichtet.
Welche Folgen hat eine tiefe Venenthrombose?
Die CDC schätzt, dass 50 % derjenigen, die eine Thrombose überleben, lebenslange Langzeitfolgen davontragen. Und ein Drittel erleidet innerhalb von zehn Jahren nach der ersten Thrombose erneut eine.
Wenn Blutgerinnsel die Venenklappen schädigen, entsteht das sogenannte postthrombotische Syndrom (PTS). Zu den Symptomen des PTS gehören Schwellungen, Schmerzen, Verfärbungen und in schweren Fällen Schuppenbildung oder Geschwüre im betroffenen Körperteil. Manchmal können diese Symptome so stark ausgeprägt sein, dass eine Behinderung entsteht.
Ein weiterer, oft übersehener Zustand, der tiefe Venenthrombosen verursachen kann, ist die
sogenannte erhöhte Blutviskosität. Diese erhöht nicht nur das Risiko für tiefe Venenthrombosen, sondern auch für Herzerkrankungen, hohe Cholesterinwerte, Schlaganfall, metabolisches Syndrom und Diabetes.
Eine hohe Blutviskosität bedeutet, dass Ihr Blut sehr dickflüssig und klebrig ist. Dadurch wird es für Ihr Herz schwieriger, Blut zu pumpen, und die Reibung an den Innenwänden Ihrer Venen erhöht sich.
Wenn der Blutfluss nachlässt, verringert sich die Menge an Sauerstoff und Nährstoffen, die Ihren Zellen und Organen zugeführt werden.
Um mehr über Ihre Blutviskosität zu erfahren, können Sie bei Ihrem Arzt ein komplettes Blutbild anfordern.
Eine Studie der Universität Edinburgh in Großbritannien zeigte eindeutig, dass eine erhöhte Blutviskosität bei der Vorhersage des Todes durch Herzinfarkt mindestens genauso wichtig ist wie Blutdruck und „schlechtes“ Cholesterin.
Mit anderen Worten: Nicht nur die Qualität Ihrer Arterienwände ist wichtig, sondern auch die Qualität Ihres Blutes.
Allerdings hat sich die Schulmedizin in den letzten zwei Jahrzehnten vor allem auf die Senkung des Cholesterinspiegels durch Statine konzentriert und dabei die hohe Blutviskosität und die dadurch verursachten tödlichen Blutgerinnsel weitgehend ignoriert.
Was kann man also gegen eine hohe Blutviskosität tun?
Eine einfache Lösung besteht darin, ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und tragen somit zur Reduzierung von Entzündungen bei. Außerdem verlangsamen sie die Blutgerinnung und verdünnen das Blut.
Es sei darauf hingewiesen, dass eine tiefe Venenthrombose im Bein, Becken und manchmal auch im Arm keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursacht.
Ein Blutgerinnsel in einer Arterie des Herzens oder des Gehirns, die sogenannte arterielle Thrombose, ist die Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Was können Sie als Nächstes tun, um Blutgerinnseln in den Beinen vorzubeugen und die Blutviskosität zu verbessern?
Vermeiden Sie das Tragen enger Kleidung, insbesondere auf Reisen.
Bei längeren Reisen sollten Sie sich Zeit nehmen, sich zu bewegen oder zu dehnen.
Lagern Sie Ihre Beine täglich mindestens 15 Zentimeter über Herzhöhe.
Halten Sie beim Sitzen die Füße flach auf dem Boden und verschränken Sie die Knöchel nicht.
Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten lang.
Ziehen Sie Kompressionsstrümpfe in Betracht, wenn Sie ein Risiko für Blutgerinnsel haben.
Achten Sie auf mögliche Stoßverletzungen an Armen und Beinen.
Wenn Sie als Frau Verhütungsmittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt nach hormonfreien Alternativen.
Reduzieren Sie übermäßigen Natriumkonsum. Das bedeutet, verarbeitete Lebensmittel zu meiden. (Siehe unser Video: Die 5 häufigsten Ursachen für Bluthochdruck.)
Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und trinken Sie viel Wasser. Hören Sie mit dem Rauchen auf.