Sie gingen langsam auf die Tür zu.
Emma zog einen Schlüssel unter einem losen Ziegelstein hervor und schloss die Tür auf.
Die Tür quietschte auf.
Im Inneren war das Haus fast völlig leer.
Keine Möbel.
Keine Bilder.
Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dort einst eine Familie lebte.
Nur nackte Holzböden und das hohle Echo ihrer Schritte.
„Mama“, rief Emma leise.
„Ich habe jemanden mitgebracht, der mir hilft.“
Aus dem Inneren des Hauses ertönte eine schwache Stimme.
„Emma, Baby… komm her.“
Und in diesem Moment wurde Rocco klar, dass das, was dieser Familie angetan worden war, nicht einfach nur Diebstahl war.
Das war Grausamkeit.
Und jemand war im Begriff, dafür zu bezahlen.