Juni wurde bei einem älteren Ehepaar, den Reynolds, untergebracht, die sie freundlich empfingen und ihr ein richtiges Bett und ein warmes Abendessen gaben. Doch selbst in dieser Sicherheit stellte sie immer wieder dieselbe Frage mit derselben zitternden Beharrlichkeit.
„Wie geht es Rowan?“
Owen besuchte ihn so oft wie möglich, weil er gesehen hatte, was es mit Kindern machte, wenn Erwachsene nur einmal auftauchten und dann verschwanden, und Juni beobachtete ihn mit Augen, die älter als sieben Jahre schienen.
Eines Abends, während sie ein Bild ausmalte, das für Rowans Krankenhauswand bestimmt war, blickte sie auf und sprach wie ein Kind, das gelernt hatte, um Bestätigung zu bitten, bevor es es wagte, daran zu glauben.
„Officer Kincaid“, sagte sie, „werden Sie auch gehen?“
Owen spürte, wie die Frage wie ein Gewicht auf seiner Brust landete, denn er wusste, dass es nicht nur um Väter ging, die sich abwandten, oder Mütter, die in den Schlaf fielen, sondern um jede Tür, die verschlossen blieb, wenn sie sie brauchte.
Er saß ihr gegenüber und sprach mit leiser, fester Stimme.
„Nein“, sagte er. „Ich bin hier.“
Sie zögerte, dann bot sie ihren kleinen Finger an, so wie Kinder es tun, wenn sie wollen, dass Worte etwas Verbindliches werden.
"Versprechen?"
Owen hakte seinen Finger in ihren ein.
"Versprechen."
Der Papierkram, der nicht mit der Zeit mithalten konnte
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