Wochen später brachte einer der Ermittler neue Informationen. In einer kleinen Bergstadt hatte ein Straßenkünstler seine Werke mit dem Namen Lucas Menezes signiert.
Arthur und Clara fuhren sofort dorthin. Der Marktplatz war voller Licht, Lachen und kleiner Marktstände. Und dann sah Clara ihn.
Ein Mann mit kurzem Bart saß da und malte ein Kinderporträt; seine Augen waren ruhig und konzentriert. Irgendetwas an ihm kam mir schmerzlich bekannt vor.
Sie näherte sich langsam. Der Mann blickte auf. „Ich kenne dich“, murmelte er. „Aus dem Waisenhaus … Clara.“
Ihre Tränen flossen sofort. „Ja, ich bin’s.“
Arthur trat vor, seine Stimme zitterte. „Lucas.“
Der Mann erstarrte vor Verwirrung.
Arthur zog die alte Zeichnung aus seinem Mantel. „Erinnerst du dich daran?“
Lucas nahm den Zettel mit zitternden Händen entgegen. Im selben Moment, als er ihn sah, füllten sich seine Augen mit Tränen. „Ich habe von diesem Haus geträumt“, flüsterte er. „Von einem Klavier … von einem Bruder, der mir versprochen hat, mich zu finden.“
Arthur umarmte ihn fest. „Ich habe nie aufgehört zu suchen.“
Die Menschen rund um den Jahrmarkt beobachteten schweigend, wie sich zwei erwachsene Männer aneinander klammerten und ihre verlorenen Jahre in einer Flut von Tränen auflösten.
Das Lied des Klaviers
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