Das Haus in Magnolia war still, als Ethan ankam – zu still.
Er schloss die Autotür nicht. Der Regen durchnässte seinen Anzug, als er die Haustür aufstieß.
„Lily!“, rief er.
Seine Stimme hallte zwischen Hartholz und Glas wider.
Er fand sie im Wohnzimmer.
Zusammengekauert in der Ecke des Ledersofas. Klein. Zitternd. Durchnässt.
Ihre Schuluniform klebte an ihrem dünnen, vom Wasser dunklen Körper. Unter ihren Füßen hatte sich eine Pfütze auf dem Teppich ausgebreitet. Ihr Haar klebte an ihren blassen Wangen. Ihre Lippen waren bläulich geschminkt. Ihre Augen waren halb geöffnet, leer, als ob das Wachbleiben eine Anstrengung erforderte, die sie nicht mehr aufbringen konnte.
Einen Moment lang konnte Ethan nicht atmen.
Er sank auf die Knie und berührte ihr Gesicht.
Eiskalt.
Nicht cool. Nicht kühl.
Eine Kälte, die sich falsch anfühlte.
„Papa…“, flüsterte Lily. „Mir ist eiskalt.“
„Ich bin für dich da. Ich bin hier“ , sagte er mit zitternder Stimme. „Ich gehe nirgendwo hin.“
Er hob sie vorsichtig hoch. Ihre nassen Kleider waren schwer und zogen sie nach unten, als wolle das Wasser selbst sie nicht loslassen. Der teure Stoff seines Anzugs sog die Kälte sofort auf.
Es war ihm egal.
„Wo ist Melissa?“, fragte er leise.
„In ihrem Zimmer“, flüsterte Lily. „Sie hat gesagt, ich solle sie nicht stören.“
Das Bad und der Ruf
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