- Wählen Sie einen Raum mit möglichst wenigen Fenstern und Innenwänden (z. B. Badezimmer, Abstellraum oder zentrales Schlafzimmer).
- Bringen Sie Bettzeug, Wasser und Proviant mit.
- Die Körperwärme verstärkt sich, wenn Menschen eng beieinanderstehen.
🛏️ Überlebenstipps für die Nacht
4. Einen „Bettkokon“ erschaffen
- Schlafen Sie im Zwiebellook : Thermopyjama + Socken + Mütze.
- Platzieren Sie Wärmflaschen (oder verschlossene Limonadenflaschen, gefüllt mit heißem Leitungswasser) an Ihrer Körpermitte (Achselhöhlen, Leistengegend).
- Decken Sie sich mit mehreren Decken zu – legen Sie zusätzlich eine Plastikfolie oder eine Rettungsdecke darüber , um die Wärme zu speichern (nicht direkt auf der Haut).
5. Fenster und Türen isolieren.
- Hängen Sie schwere Vorhänge, Steppdecken oder Pappe vor die Fenster.
- Kleben Sie Plastikfolie über undichte Scheiben.
- Stopfen Sie zusammengerollte Handtücher unter die Türrahmen.
6. Den Backofen benutzen? NEIN.
- Gasöfen, Gasherde oder Holzkohlegrills dürfen niemals in Innenräumen verwendet werden – Kohlenmonoxid (CO) ist geruchlos und tödlich .
- Heizgeräte, die für den Außenbereich geeignet sind, dürfen nur dann im Innenbereich verwendet werden, wenn sie ausdrücklich für den Innenbereich zugelassen sind (z. B. Mr. Heater Buddy mit Sauerstoffsensor).
🔋 Sichere Wärmequellen (falls vorhanden)
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Quelle
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Sicher?
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Anmerkungen
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Propangasheizung (für Innenräume geeignet)
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✅ Ja
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Muss über einen Sauerstoffmangelsensor (ODS) verfügen.
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Campingkocher (Butan/Propan)
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❌ Nein
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Erzeugt CO – nur im Freien verwenden
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Kamin oder Holzofen
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✅ Ja
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Stellen Sie sicher, dass der Schornstein sauber und die Kaminzugklappe geöffnet ist.
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Autoabgasanlage
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❌ Niemals
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Lebensbedrohliche Kohlenmonoxid-Gefahr – sogar in der Garage
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Kerzen
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⚠️ Begrenzte Stückzahl
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Geringe Wärmeentwicklung; Brandgefahr. Nur in Metallhalterungen verwenden, niemals unbeaufsichtigt lassen.
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🚨 Installieren Sie batteriebetriebene CO- und Rauchmelder – testen Sie diese monatlich.
🧣 Langfristige Vorbereitung (Vor dem nächsten Stromausfall)
- Vorrat : Wolldecken, Schlafsäcke, Hand-/Fußwärmer, Thermokleidung.
- Isolieren : Türen abdichten, Fensterfolie anbringen, Türdichtungen verwenden.
- Kenne dein Zuhause : Finde den kleinsten, am besten isolierten Raum für Notfälle.
- Überlegen Sie sich einen Plan : Wohin gehen Sie, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken? (z. B. zum Haus eines Freundes, in eine Wärmestube)
❤️ Besondere Überlegungen
- Säuglinge und ältere Menschen : Verlieren schneller Wärme. Engmaschig überwachen; Körperkern warm halten.
- Haustiere : Bringen Sie sie in Ihre warme Zone; stellen Sie zusätzliche Decken bereit.
- Medikamente : Einige müssen gekühlt werden – halten Sie eine Kühlbox und Kühlakkus bereit.
❄️ Was Sie NICHT tun sollten
- ❌ Holzkohle, Grills oder Campingkocher dürfen nicht in Innenräumen verbrannt werden.
- ❌ Lassen Sie Kerzen nicht unbeaufsichtigt.
- ❌ Ignorieren Sie Zittern nicht – es ist ein beginnendes Anzeichen von Unterkühlung.
- ❌ Schlafen Sie nicht in einem Auto mit laufendem Motor (CO-Gefahr).
💡 Letzter Tipp: Nicht nur die Raumwärme, sondern auch die Körperwärme speichern
Ihr Körper ist Ihre beste Heizung. Essen Sie kalorienreiche Snacks (Nüsse, Schokolade), trinken Sie warme, alkoholfreie Getränke und achten Sie darauf, trocken zu bleiben. Bewegung erzeugt Wärme – sanfte Übungen wie Marschieren auf der Stelle sind hilfreich.
„Wärme ist nicht nur eine Frage der Temperatur – es geht um Weisheit, Vorbereitung und Fürsorge.“
Bleibt gesund, haltet euch warm – und denkt daran: Es geht nicht um Komfort, sondern ums Überleben, bis der Strom wieder da ist. 🕯️🧣