Ein weiterer Grund, warum Ramen oft als unvollständige Mahlzeit gilt, ist der geringe Protein- und Gemüsegehalt, sofern keine weiteren Zutaten hinzugefügt werden. Ohne Proteinquellen wie Eier, Tofu, Bohnen oder mageres Fleisch sättigt das Gericht weniger und unterstützt den Muskelerhalt weniger. Ebenso fehlen durch das Fehlen von Gemüse wichtige Nährstoffe wie Antioxidantien, Ballaststoffe und essenzielle Vitamine. Wird Ramen häufig ohne zusätzliche Komponenten verzehrt, kann dies zu einer höheren Kalorienzufuhr beitragen, ohne den täglichen Nährstoffbedarf des Körpers vollständig zu decken.
Die gute Nachricht: Ramen lässt sich mit wenigen Handgriffen in eine ausgewogene und nahrhafte Mahlzeit verwandeln. Frisches Gemüse wie Spinat, Karotten, Champignons oder Brokkoli erhöht den Nährwert durch Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe. Mageres Eiweiß – zum Beispiel gegrilltes Hähnchen, gekochte Eier, Garnelen oder Tofu – macht das Gericht sättigender und hilft, den Energiehaushalt zu stabilisieren. Viele ersetzen die Würzmischung auch durch natriumarme Brühe, um den Salzkonsum zu reduzieren und trotzdem den vollen Geschmack zu genießen. Mit ein paar kleinen Anpassungen wird aus Instant-Ramen nicht nur eine gelegentliche Mahlzeit, sondern eine vollwertige, leckere und gesunde Mahlzeit. So kann dieses beliebte Wohlfühlgericht ein fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung werden.