„Schicken Sie mir die Adressen“, sagte Maria. „Ich lasse sie morgen vom Jugendamt überprüfen.“
„Verpflegung, medizinische Versorgung und Reparaturen sind bereits organisiert“, antwortete Rocco. „Aber sie brauchen Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen.“
„Rocco… was genau planst du?“
„Was ich hätte tun sollen, als jemand meinen Ruf missbrauchte, um Kinder verhungern zu lassen.“
Vincent traf genau eine Stunde später ein.
Er trug eine dünne Manilamappe bei sich und hatte das nervöse Lächeln eines Mannes aufgesetzt, der hoffte, sich aus der Patsche reden zu können.
Roccos Büro erstreckte sich über das gesamte oberste Stockwerk des Gebäudes. Vom Boden bis zur Decke reichende Fenster boten einen Blick auf den Hafen.
Vincent war schon oft dort gewesen, aber heute Abend zögerte er an der Tür.
„Setz dich“, sagte Rocco, ohne aufzusehen.
Vincent setzte sich und legte die Mappe auf den Schreibtisch.
„Chef, falls es um die Sache mit Thompson geht, kann ich es erklären.“
"Bitte."
Vincent räusperte sich.
„Der Ehemann kam vor sechs Monaten verzweifelt zu mir und brauchte dringend Geld. Er sagte, seine Frau sei schwanger und sie bräuchten dringend Geld für die Arztrechnungen. Ich sagte ihm, dass wir normalerweise keine Privatkredite vergeben, aber er bettelte. Ich bot ihm 20 % Zinsen an.“
Rocco blickte endlich auf.
„Zeigen Sie mir die Unterlagen.“
Vincent schob das Dokument über den Schreibtisch.
Rocco studierte es aufmerksam.
Die Unterschrift wirkte überzeugend. Die Bedingungen schienen legitim.
Bis auf ein Detail.
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