Bei Tagesanbruch hatte Rocco alles, was er brauchte.
Bankunterlagen belegten, dass Vincents Privatkonten innerhalb von nur sechs Monaten um mehr als 200.000 Dollar angewachsen waren. Überwachungsaufnahmen zeigten, wie er persönlich gestohlene Möbel in unmarkierte Lastwagen verlud.
Am schwerwiegendsten war jedoch ein unter falschem Namen angemieteter Lagerraum.
Darin befanden sich die Habseligkeiten der 7 Familien, die er ausgeraubt hatte.
Vincent saß in demselben Lagerraum an einen Stuhl gefesselt, umgeben von den Beweismitteln.
Babybetten. Familienfotos. Eheringe. Kinderspielzeug. Sogar ein Rollstuhl, der einem älteren Mann gehörte, der ohne ihn kaum laufen konnte.
„Du wirst alles zurückgeben“, sagte Rocco leise, während er zwischen den Haufen gestohlener Gegenstände hindurchging. „Jedes Geschirr. Jede Decke. Jedes Spielzeug. Und du wirst dich bei jeder Familie persönlich entschuldigen.“
Vincents Gesicht war von dem nächtlichen Verhör geschwollen, doch in seinen Augen blitzte noch immer Trotz auf.
„Und was dann?“, fragte er. „Du lässt mich einfach gehen? Wir wissen beide, dass das so nicht funktioniert.“
Rocco blieb vor einem kleinen rosa Teddybären stehen. Er hob ihn hoch und erinnerte sich daran, wie Emma sich mit demselben verzweifelten Griff an den Lenker ihres Fahrrads geklammert hatte.
„Du hast Recht“, sagte Rocco.
„So funktioniert das nicht.“
Er drehte sich um und sah Vincent an.
„Du hast Kinder bestohlen. Du hast Dokumente gefälscht und dabei die Namen toter Männer benutzt. Du hast ein siebenjähriges Mädchen angefasst.“
Jedes Wort hatte die Schwere eines Todesurteils.
„In meiner Welt hat das Überschreiten bestimmter Grenzen Konsequenzen.“
„Chef, bitte“, sagte Vincent. „Ich werde alles wieder in Ordnung bringen. Ich werde das Dreifache zurückzahlen, was ich genommen habe. Und dann verschwinde ich.“
„Vincent, in dem Moment, als du diesen Familien wehgetan hast, warst du nicht mehr mein Problem.“
Rocco setzte den Teddybären vorsichtig ab.
„Du wurdest ihr Eigentum.“
In den nächsten 3 Stunden belud Vincent unter den wachsamen Augen von Roccos Männern Lastwagen mit Diebesgut.
Alles wurde katalogisiert und für die Rückgabe vorbereitet.
Die erste Station war das Haus von Mrs. Patterson, der älteren Dame, von der Emma gesprochen hatte.
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