„Ihr geht es gut. Sie ist elf.“ Mama neigte den Kopf mit diesem herablassenden Blick. „Wir haben beschlossen, dass du und Hannah nicht mehr hier wohnt. So ist es besser. Weniger Spannungen.“
„Wer ist ‚wir‘?“
„Brittany und ich natürlich.“ Hinter ihr lehnte meine Halbschwester Brittany mit dem Handy in der Hand im Türrahmen, aufgesetzte Besorgnis im Gesicht.
„Mama, vielleicht ist das nicht der beste Zeitpunkt“, sagte Brittany leise.
„Ach, hör auf!“, fuhr Mama sie an. „Das hat sich schon länger angedeutet. Elena, du bist erwachsen. Du schaffst das schon.“
Ich schaute an ihnen vorbei. Brittanys Kinder lagen auf dem Sofa und sahen fern. Die Decke meiner Tochter, die sie selbst mit den Gänseblümchen bestickt hatte, lag ordentlich zusammengefaltet daneben. Irgendetwas in mir wurde ganz still. Ich schrie nicht. Ich weinte nicht. Ich sah meine Mutter nur an und sagte: „Verstanden.“
Sie blinzelte. „Was?“
„Du hast mich schon verstanden.“ Ich drehte mich um, nahm Hannahs Hand und ging zurück zum Auto. Wir fuhren schweigend. Nach einer Weile flüsterte Hannah: „Wird alles gut gehen?“
„Natürlich sind wir das.“
„Oma mag mich nicht, oder?“ Die Frage traf mich härter, als ich erwartet hatte.
Ich zwang mich zu einem Lächeln. „Oma mag niemanden, mein Schatz. Nimm’s nicht persönlich.“ Sie lächelte beinahe.
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