Emma sah mich an. Ihr Blick war müde und schmerzerfüllt, ein Ausdruck, der mich am liebsten wegschauen ließ. Wir waren Zwillinge, und ich kannte dieses Gesicht nur allzu gut. Es so zu sehen, war besonders schwer.
Wir waren immer fast identisch gewesen. Mit dem Alter hatten sich kleine Unterschiede gezeigt, aber für Fremde glichen wir immer noch Spiegelbildern. Die Leute verwechselten uns in Geschäften, auf der Straße; selbst alte Bekannte unterliefen manchmal Fehler.
Und da kam mir ein Gedanke in den Sinn, der mir ein beunruhigendes Gefühl gab. Gefährlich, falsch, aber überraschend klar.
Was wäre, wenn wir die Rollen tauschen würden? Was wäre, wenn ich an seiner Stelle wäre? Was wäre, wenn ihr Mann diesmal nicht einer verängstigten Frau gegenüberstünde, sondern jemandem, der überhaupt keine Angst vor ihm hat?
Ich sah Emma an und merkte, dass sie dasselbe dachte. Die Entscheidung fiel ohne weiteres.
Wir beschlossen, die Plätze zu tauschen, um ihrem Mann eine Lektion zu erteilen.
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