Die Rückfahrt fühlte sich an wie ein Trauerzug zu einem Grab. Jakes Enttäuschung war auf dem Rücksitz spürbar. Zuhause angekommen, schickte Michael ihn nach oben. Dann setzte er sich aufs Sofa, zündete sich eine Zigarette an – eine, die er Jahre zuvor meinetwegen aufgegeben hatte – und musterte mich durch den Rauch hindurch.
„Wie lange noch?“ Seine ruhige Stimme ängstigte mich mehr, als es Schreien getan hätte.
„Es tut mir leid“, schluchzte ich und kniete vor ihm nieder. „Ich habe mich geirrt.“
„Ich habe gefragt, wie lange.“
„Drei Monate“, flüsterte ich. „Aber anfangs war es nicht körperlich. Wir haben nur geredet.“
„Genug.“ Er drückte die Zigarette aus. „Zwei Möglichkeiten. Entweder wir lassen uns scheiden. Du gehst leer aus, und jeder weiß, warum. Oder wir bleiben verheiratet – aber von nun an sind wir nur noch Mitbewohner. Nicht mehr.“
Ich starrte ihn an.
„Jake hat eine Zukunft. Ich werde nicht zulassen, dass sie dadurch zerstört wird. Und eine Scheidung wird deiner Karriere auch nicht helfen. Also. Die zweite Option?“
„Ich stimme zu“, sagte ich leise.
Er trug seine Kissen und seine Decke ins Wohnzimmer und machte sich das Sofa zum Bett.
„Von nun an schlafe ich hier. In der Öffentlichkeit verhältst du dich wie eine normale Ehefrau.“
In jener Nacht lag ich allein in unserem Bett und lauschte dem Knarren der Federn im Nebenzimmer. Ich hatte Wut erwartet. Stattdessen löschte er mich aus.
Die Affäre war sofort beendet. Ich schrieb Ethan: Es ist aus. Er antwortete: Okay.
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