Wer sollte Rote Bete meiden? Ärzte nennen drei Risikogruppen.

Rote Bete wird oft als „Superfood“ gepriesen, reich an Antioxidantien, Nitraten, Ballaststoffen und wichtigen Vitaminen. Sie fördert die Herzgesundheit, die Verdauung, die Durchblutung und sogar die sportliche Leistungsfähigkeit. Doch trotz dieser beeindruckenden Vorteile warnen Ärzte davor, dass Rote Bete nicht für jeden geeignet ist. Für manche Menschen kann sie mehr schaden als nutzen.

Nachfolgend sind die drei Personengruppen aufgeführt, die laut Ärzten den Verzehr von Roter Bete einschränken oder ganz vermeiden sollten – und die Gründe dafür.

1. Menschen mit Nierensteinen oder hohen Oxalatwerten

Rote Bete ist von Natur aus reich an Oxalaten, Verbindungen, die sich in den Nieren an Kalzium binden. Für die meisten Menschen ist dies unproblematisch. Bei Personen, die jedoch zu Nierensteinen neigen – insbesondere zu Kalziumoxalatsteinen, der häufigsten Art –, kann der Verzehr von Roter Bete das Risiko der Steinbildung deutlich erhöhen.

Warum Ärzte diese Gruppe warnen:

  • Oxalate aus Rüben können in den Nieren kristallisieren.
  • Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit schmerzhafter Nierensteine, die einen medizinischen Eingriff erfordern.
  • Besonders gefährdet sind Menschen, die bereits Nierensteine ​​haben oder in deren Familie Nierensteine ​​vorkommen.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Beschränken Sie den Verzehr von Roter Bete und Rote-Bete-Saft auf kleine Mengen.
  • Trinken Sie mehr Wasser, um Oxalate auszuspülen.
  • Wählen Sie oxalatarme Gemüsesorten wie Blumenkohl, Gurken und Salat.

Wenn Sie unter wiederkehrenden Nierensteinen leiden, empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise, Rote Bete ganz zu meiden.

2. Personen mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie)

Rote Bete ist reich an Nitraten, die die Blutgefäße entspannen und erweitern. Dadurch wird die Durchblutung verbessert und der Blutdruck auf natürliche Weise gesenkt. Während dies für Menschen mit Bluthochdruck von Vorteil ist, kann es für diejenigen mit niedrigem Blutdruck gefährlich sein.

Warum Ärzte diese Gruppe warnen:

  • Rote Bete kann den Blutdruck noch weiter senken.
  • Zu den Symptomen können Schwindel, Ohnmacht, Müdigkeit und verschwommenes Sehen gehören.
  • Bei Personen, die Blutdruckmedikamente einnehmen, kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Beim Verzehr von Rote-Bete-Saft ist der Blutdruck sorgfältig zu überwachen.
  • Wer häufig unter Schwindel oder Schwäche leidet, sollte Rote Bete ganz meiden.
  • Sprechen Sie mit einem Arzt, wenn Sie blutdrucksenkende Medikamente einnehmen.

Bei Menschen mit Neigung zu niedrigem Blutdruck können Rote Bete die Symptome eher verschlimmern als lindern.

3. Menschen mit Diabetes oder instabilem Blutzucker

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