„Haben Sie Unterstützung?“, fragte der Inspektor.
Richard zögerte. Vage Versprechungen halfen ihm nicht. „Noch nicht“, gab er zu.
Glorias Blick wurde nicht weicher. „Dann machen Sie sich einen Plan“, sagte sie. „Einen richtigen.“
Also baute Richard eine. Er ging in die Kirche – nicht um Trost zu finden, sondern um die Organisation zu erleichtern. Er bat um Freiwillige mit einer Stimme, die zu rau klang, um stolz darauf zu sein. Er erwartete höfliches Mitgefühl.
Stattdessen trat eine ältere Frau mit silbernem Haar und festem Blick vor.
„Ich bin Mrs. Johnson“, sagte sie. „Ich habe fünf Kinder großgezogen. Ich kann auch neun großziehen. Hätten Sie Zeit?“
Richard blinzelte. „Würden Sie helfen?“
Mrs. Johnson sah ihn an, als hätte sie nur darauf gewartet, gefragt zu werden. „Babys brauchen Liebe“, sagte sie. „Und sie brauchen jemanden, der Haare flechten kann, ohne sie zu verletzen.“
Richard schluckte. „Ich weiß nicht einmal, wie man einen Kamm hält.“
Mrs. Johnson lächelte kurz. „Dann wirst du es noch lernen.“
Zum Gerichtstermin erschien Richard mit einem so dicken Ordner, dass der Richter staunend zusammenzucken musste – Einkommensnachweise, Betreuungspläne, Kinderarzttermine, Notfallpläne, die ganze Kriegsführung. Trotzdem musterte ihn der Richter, als wäre er entweder ein Heiliger oder ein Idiot.
„Adoption ist endgültig“, sagte der Richter.
„Ja, Euer Ehren.“
„Neun Kinder werden Ihr Leben völlig verändern.“
Richard dachte an Anne. Dachte an die Leere. „Ich rechne fest damit“, sagte er.
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