Schon mal diesen gruseligen, an Wänden klebenden Falter gesehen? Das ist der Kamitetep.

Schon mal diesen gruseligen, an Wänden klebenden Falter gesehen? Das ist der Kamitetep.

Manche Insekten eignen sich überraschend gut als Mitbewohner. Viele Spinnenarten beispielsweise können als Schädlingsbekämpfer dienen, ohne sich in der Wohnung einzunisten. Andere Insekten hingegen sind giftig oder dringen gerne in Lebensmittelvorräte, Betten und Hausfundamente ein. Phereoeca uterella ist eine Mottenart, die in tropischen Gebieten lebt und sich von einer Vielzahl von Nahrungsmitteln ernährt, darunter auch Haushaltsgegenstände wie Wolle und Seide. Wenn die Sommerhitze steigt, sollten Sie diese Tiere, die auf Javanisch „kamitetep“ genannt werden, im Auge behalten und lernen, wie Sie Ihr Zuhause vor ihnen schützen können.

Gipssackwürmer und Haushalts-Sackträger

Phereoeca uterella, auch bekannt unter den Trivialnamen Gipssackwurm und Haushaltssackträger, ist eine Mottenart aus der Familie der Tineidae.

Kamitetep ist ein Paradebeispiel für etymologische Verwirrung. Die Mottenart gehört zur Familie der Tupfer (Tineidae) und trägt den offiziellen Namen Phereoeca uterella . Umgangssprachlich sind sie jedoch als Gipssackmotten oder Hausstaubmotten bekannt. Einige Experten behaupten allerdings, dass es sich bei den Hausstaubmotten eigentlich um „ Phereoeca allutella “ handelt, eine ganz andere Mottenfamilie. Wie dem auch sei, niemand möchte diese Motten in seinen Wohnräumen haben.

Kamitetep und ihre Fälle

Die Larven der Kleidermotte ernähren sich von Fell, Wolle, Hautschuppen, Haaren und Papier. Sie befallen gelagerte und alte Kleidung; daher ist eine Schädlingsbekämpfung notwendig.

Ironischerweise ist der Kamitetep eher für sein Larvenstadium als für sein Falterstadium bekannt. In diesem Stadium erscheinen die Raupen in grauen, flachen, kokonartigen Hüllen, die sie als Schutzschild bei der Nahrungssuche mit sich tragen. Später nutzen sie diese Hülle als Puppenhülle, um sich in einen ausgewachsenen, geflügelten Falter zu verwandeln, erklärt  EDIS. Man bemerkt einen Schädlingsbefall oft erst, wenn man eine dieser Hüllen mit dem sich entwickelnden Falter darin findet. Oder man findet sie unheimlich leer vor. Die Hüllen sind in Gärten gut getarnt und daher im Frühstadium schwer zu entdecken.

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Lebensphasen

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